Ausschreibung

Modalitäten für die Vergabe des Kunstpreises Fotografie 2017

Rechtsgrundlage

Die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH (LBL) vergibt nach Maßgabe dieser Modalitäten den Kunstpreis Fotografie 2017.

Ein Anspruch auf Erhalt des Kunstpreises besteht nicht.

Definition des Preises

Für den Kunstpreis Fotografie werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro von einer unabhängigen Fachjury wie folgt vergeben:

a) einen Kunstpreis in Höhe von 10.000 Euro, nicht aufteilbar und

b) einen weiteren Kunstpreis in Höhe von 10.000 Euro oder zwei Förderpreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

Die eingereichte Arbeit des Bewerbers ist in ihrer künstlerischen Umsetzung an kein vorgegebenes Thema gebunden.

Die Preisträger verpflichten sich, eine Ausstellung, ggf. Gemeinschaftsausstellung, im Zeitraum September bis Dezember 2017 zu gestalten. Die Ausstellung wird an zwei Orten präsentiert – zur Preisverleihung am 6. September 2017 sowie anschließend in der Zentrale der LBL oder einer weiteren Brandenburger Institution.

Die Preisträger nehmen darüber hinaus bis zu zwei Präsentationstermine (Ausstellungen) wahr, die durch die LBL vorgeschlagen und terminlich mit einem angemessenen Vorlauf abgestimmt werden.

Voraussetzungen

Der einreichende Künstler hat seinen künstlerischen Schaffensschwerpunkt und Wohnsitz im Kulturraum Berlin-Brandenburg.

Vergabeverfahren

Über die Vergabe des Kunstpreises sowie die Gestaltung der Ausstellungen entscheidet die LBL nach Anhörung einer Fachjury.

Ausschreibung

Bewerben können sich Fotografinnen/Fotografen und bildende Künstlerinnen/Künstler, die unter Verwendung fotografischer Elemente ein freies Thema umsetzen.

Maßstäbe für die Vergabe des Kunstpreises sind die fotografische Qualität der eingereichten Arbeiten sowie die künstlerische Umsetzung des gewählten Themas.

Der Kunstpreis Fotografie 2017 wird öffentlich ausgeschrieben. Über die Ausschreibung werden der Brandenburgische Verband Bildender Künstler e. V., das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Kultur- und Kunstvereine, die Kulturämter der Kreise bzw. kreisfreien Städte und der Berufsverband Bildender Künstler Berlin informiert.

Die Bewerbung für den Kunstpreis Fotografie erfolgt schriftlich mit

  • anonymisierten Arbeiten, maximal 15 Fotos in der Größe bis maximal A3+, ungerahmt und ohne Passepartouts,
  • einer Erläuterung zu den Arbeiten auf max. einer A4-Seite und
  • kurzem, insbesondere die künstlerische Entwicklung aufzeigendem Lebenslauf.

Die Bewerbungen sind mit dem Stichwort „Kunstpreis Fotografie“ bis zum
31. März 2017 (Poststempel) bei der LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH, Steinstraße 104-106, 14480 Potsdam, einzureichen. 

Wir bitten um parallele Zusendung der Erläuterung der Arbeiten und des Lebenslaufs im PDF (A4-Format) sowie von 2 Bildern aus der Bewerbungsstrecke (JPGs mit RGB-Farbraum, ca. 1.600 Pixel längste Seite) per E-Mail an: kunstpreis@lotto-brandenburg.de. Die Bilddateien müssen nummeriert sein und den Namen des Fotografen tragen (Beispiel: 01_Karl_Schmidt.jpg).

Senden Sie keine Bücher, Kataloge oder Journale als Publikationsbelege ein.
Die Bewerbung mit einem einzelnen Bild ist nicht zulässig.

Hinweise zur Anonymisierung: Auf den eingereichten Fotoarbeiten dürfen keine Angaben zur Person des Fotografen sichtbar sein. Versehen Sie die Bildrückseiten mit einem eigenen Code, den Sie ebenfalls auf Ihrer Erläuterung zu den Arbeiten sowie dem Lebenslauf (hier neben den Angaben zur Person) vermerken.

Werden die formalen Kriterien für die Bewerbung nicht eingehalten, wird die Bewerbung nicht zur Jurysitzung zugelassen.

Alle Einsendungen werden mit größtmöglicher Sorgfalt gehandhabt. Ebenso sorgfältig erfolgen die Lagerung und das Verpacken der Unterlagen.

Sollen künstlerische Originale in das Verfahren eingebracht werden, die einen gesonderten Umgang mit den Arbeiten erfordern, ist dies mit einer persönlichen Übergabe und dabei explizit anzuzeigen. Ein Übergabetermin ist vorab mit einer Mitarbeiterin der Unternehmenskommunikation telefonisch abzustimmen (Telefon: 0331 64 56 622). Ein Einverständnis zur Annahme der Unterlagen behält sich die LBL nach Begutachtung und persönlichem Gespräch vor. Bei Zulassung werden Übergabeprotokolle den jeweils korrekten Zustand festhalten und fortlaufend dokumentieren.

Anfragen können per E-Mail an kunstpreis@lotto-brandenburg.de gerichtet werden.

Nach der Juryentscheidung werden alle nicht prämierten Fotoarbeiten auf dem Postweg, in gleicher Form (Verpackung und Art der Zustellung) wie eingegangen, formlos zurück gesendet. Die LBL haftet nicht für Schäden, die dem Transportweg zuzurechnen sind. Bei Interesse an einer Abholung ist diese von Seiten des Künstlers vorab zu verabreden. Fotoarbeiten, die eingangs bei der LBL abgegeben wurden, werden auch wieder zur Abholung bereitgelegt (bis zum 30.12.2017). Diese Teilnehmer werden dazu von Lotto Brandenburg informiert.

Weitere Bewerbungsunterlagen werden nicht wieder ausgegeben.

Zusammensetzung der Jury

Die Jury besteht aus 3 Mitgliedern.
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur kann der LBL geeignete Persönlichkeiten vorschlagen.
Die Mitglieder der Jury wurden von der Geschäftsführung der LBL für die Dauer von 12 Monaten berufen.

Der Jury Fotografie gehören an:

  • Ulrike Kremeier (Direktorin / Vorstandsmitglied KUNSTMUSEUM DIESELKRAFTWERK COTTBUS)
  • Ludwig Rauch (freier Fotograf und Künstler, Dozent an der Ostkreuzschule für Fotografie, Berlin)
  • Mathias Königschulte (Fotoredakteur taz, Berlin)
Beratung und Abstimmung der Jury

Die Jury tritt auf Einladung der Geschäftsführung der LBL zusammen. Vertreter der für die Kunstförderung zuständigen Stelle innerhalb der LBL können an den Sitzungen teilnehmen. Sie haben kein Stimmrecht.

Die Jury wählt mit einfacher Stimmenmehrheit einen Vorsitzenden aus ihrer Mitte, der die Beratungen leitet. Sie ist mit drei anwesenden Mitgliedern beschlussfähig. Sind weniger als drei Mitglieder anwesend, ist eine neue Zusammenkunft einzuberufen.

Die Jury trifft ihre Entscheidungen in mündlicher Absprache mit einfacher Mehrheit über die Befürwortung und Ablehnung der Bewerbungen für die Vergabe des Kunstpreises.

Positive Entscheidungen werden durch die Jury gegenüber der LBL schriftlich begründet. Darüber hinaus werden Befürwortung oder Ablehnung einer Bewerbung nicht öffentlich begründet.

Bekanntgabe der Preistraeger

Die Namen der Kunstpreisträger u. ggf. Förderpreisträger werden der Öffentlichkeit von der LBL bekannt gegeben. Die Ergebnisse werden nach der Jurytagung, voraussichtlich ab dem 29. Mai 2017, auf der Seite www.kunstpreis-fotografie.de veröffentlicht. Alle Bewerber sind gebeten, sich hier zu informieren. Es erfolgt keine gesonderte schriftliche Benachrichtigung der Teilnehmer über die Preisvergabe.

Nutzungsrechte

Die Preisträger gestatten der LBL die kostenfreie Veröffentlichung und Vervielfältigung von Bildmaterial ihrer Gewinnerarbeiten zu reinen Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit zum Kunstpreis in Print-, audiovisuellen und Online-Medien sowie im Internet auf den Seiten des Veranstalters über einen unbegrenzten Zeitraum. Die Klärung dafür erforderlicher Nutzungsrechte mit ggf. Dritten erfolgt durch die Bewerber selbst im Vorfeld der Beteiligung an der Ausschreibung. Der LBL wird das Recht zugestanden, die prämierten Fotografien und dazugehörige Arbeiten der Preisträger auszustellen und ggf. in einer Broschüre zu publizieren.

Die Teilnehmer am Wettbewerb gestehen der LBL unentgeltlich zu, Ihre Arbeiten im Internet auf den Seiten des Veranstalters vorzustellen, sofern sie im direkten Zusammenhang mit dem Kunstpreis Fotografie stehen. Die LBL ist verpflichtet, den/die Fotografen/in und den Zusammenhang zum Kunstpreis Fotografie bei Nutzung der Werke ordnungsgemäß zu benennen.
Die Teilnehmer willigen ein, dass ihre Fotos und Erläuterungen ggf. in einer Bilddatenbank www.kunstpreis-fotografie.de publiziert werden und dass ihre Personendaten wie Name und E-Mail an Personen weitergegeben werden dürfen, die an ihrer Arbeit interessiert sind.

Auszahlung

Die Preisgelder werden zum Zeitpunkt der Preisverleihung als Einmalzahlung auf das Konto der jeweiligen Preisträger überwiesen.

Widerruf oder Ruecknahme des Kunstpreises

Die Vergabe des Kunstpreises kann zurückgenommen werden und der Preisträger ist zur Rückzahlung des erhaltenen Geldbetrags verpflichtet, wenn er den Kunstpreis zu Unrecht, insbesondere durch unzutreffende Angaben, erlangt oder Rechte Dritter verletzt hat.

Die Modalitäten stehen auch als PDF-Download zur Verfügung.